Ein sehr wichtiges Werkzeug bei Restaurationen ist die Rollenstreckmaschine.Mit der Rollenstrackmaschine wird das Blech gestreckt, wodurch dann an der benötigten Stelle eine Wölbung entsteht (Türhäute, Motorhauben, Kotflügel etc.)

Der Zuschnitt des Werkstücks erfolgtolgt mit einer großzügigen Zugabe von rund fünf Zentimeter. Als nächstes werden mit einem Filzstift auf dem Blech alle Wölbungen angezeichnet. Dadurch haben wir später eine Orientierung und können sehen, wo die Scheitelpunkte sitzen, wo die Krümmungen auslaufen und wie die Radien verlaufen.

Jetzt beginnt die Arbeit auf der Rollenstreckmaschine. Es sieht einfach aus und es ist auch einfach, wenn man die funktionsweise begriffen hat und man weiss was man erreichen will. Es handelt sich um zwei kugelgelagerte Rollen, zwischen denen sorgfältig entgratetes und gereinigtes Blech hin- und hergezogen wird. Die Abstände der einzelnen Bahnen voneinander beeinflussen die Krümmung. Je enger die Bahnen verlaufen, desto stärker krümmt sich das Blech.

Um die die Krümmung auch prüfen zu können, sollte man sich vorher unbedingt einige Schablonen anfertigen mit dennen dann gemessen und probiert wird.

Man sollte langsam arbeiten, denn Fehlerquellen gibt es genügend und die Fehler sind sehr schwer zu korrigieren. Zum Schluss jedoch reicht ein schneller Blick auf das Werkstück. Das Licht liefert das Kriterium: Nur wenn sich über das gesamte Werkstück eine durchlaufende, schlanke Glanzlinie abbildet, ist die Arbeit wirklich gut gelungen.

Im folgenden Video kann man das oben beschriebene sehr gut sehen. Es handelt sich hierbei um ein Werkstück, daß relativ einfach anzufertigen ist und für Anfänger sehr gut geeignet wäre.